Die 5 größten Mythen über das Sparen – und wie sie einen sinnvollen Vermögensaufbau verhindern

In der nachfolgenden Pressemeldung „Die 5 größten Mythen über das Sparen – und wie sie einen sinnvollen Vermögensaufbau verhindern“ nimmt der Berliner Honorarberater Klaus Porwoll von der PecuniArs Honorarberatung Stellung zu:

Berlin, den 05. Oktober 2023 – Wenige Menschen hierzulande kümmern sich um ihre Altersvorsorge. Das bestätigte zuletzt eine Umfrage der Meinungsforscher von Yougov. Diese kam zu dem Ergebnis, dass nur jeder vierte Bundesbürger Geld für die Altersvorsorge zurücklegt. „Das erhöht angesichts der wachsenden Rentenlücke, mit der künftig immer mehr Menschen konfrontiert sein werden, das Risiko, im Ruhestand in die Altersarmut abzurutschen“, stellt Klaus Porwoll, Gründer und Inhaber der unabhängigen Berliner Honorar-Finanzberatung PecuniArs, fest. Eine wichtige Ursache liegt nach seiner Erfahrung in einigen Mythen rund um die Geldanlage. Hier einige der wichtigsten Mythen und Irrtümer

1. Ich habe noch viel Zeit für die Geldanlage

„Dies ist eines der am häufigsten genannten Argumente, das ich höre, wenn es um den Vermögensaufbau für den Ruhestand geht“,
sagt Porwoll. In der Tat schieben viele Menschen dieses Thema vor sich her, da das Ende des Berufslebens – gefühlt – noch weit in der Zukunft liegt. Tatsächlich aber beruht diese Einstellung auf einem großen Irrtum. „Denn je später jemand mit der Geldanlage
anfängt, desto mehr muss die- oder derjenige dann pro Monat zurücklegen, um noch auf ein ausreichendes finanzielles Polster zu kommen“, so der erfahrene Honorarberater. „Das geht dann entweder in einer späteren Lebensphase zu Lasten des eigenen Konsums und der Lebensqualität oder führt dazu, dass man nicht genügend Geld im Alter hat.“ Wer dagegen frühzeitig anfängt, hat die größten Chancen, ein Vermögen aufzubauen. Es ist also nie zu früh, mit dem Sparen zu beginnen.

2. Ich habe nicht genug Geld zum Investieren

Diese Ansicht geht in der Regel mit der Annahme einher, dass der Vermögensaufbau über Aktien oder andere Wertpapiere nur etwas für Vermögende ist. „Doch auch das ist ein weit verbreiteter Irrtum, weil es heute zahlreiche Anlagemöglichkeiten auch für den kleineren Geldbeutel gibt“, informiert Porwoll. „Selbst mit nur 25 Euro im Monat kann man heute über einen Sparplan investieren und sich damit – zumindest ein kleines – Vermögen aufbauen.“ Wer meint, selbst einen solchen Kleinstbetrag im Monat nicht übrig zu haben, sollte seine Einnahmen und Ausgaben einmal kritisch durchleuchten. „Ich bin mir sicher, dass es bei jedem Einsparmöglichkeiten gibt, damit ein solcher Betrag zum Investieren frei wird“, sagt der Experte.

3. Bankeinlagen reichen für den Vermögensaufbau aus

Dieser Ansicht scheinen viele Menschen hierzulande zu sein. Ende vergangenen Jahr es kamen die Bundesbürger laut Schätzungen der Deutschen Bundesbank auf ein Geldvermögen von rund 7,5 Billionen Euro. Doch fast 43 Prozent liegen auf Sparkonten oder in Bankeinlagen. „Auch wenn es derzeit wieder Zinsen gibt, aktuell liegt die Inflationsrate noch über der Verzinsung, womit reale Wertverluste sicher sind“, so Klaus Porwoll. „Und langfristig ist der Kapitalmarkt die erwiesenermaßen deutlich renditeträchtigere Anlage, weshalb Bankeinlagen nicht ausreichen, um sich langfristig ein Vermögen aufzubauen.“

4. Aktien eignen sich nicht für den Vermögensaufbau

Immer wieder zeigt sich insbesondere hierzulande große Skepsis gegenüber der Aktienanlage im Allgemeinen und speziell gegenüber der Aktie für die Altersvorsorge. „Das aber ist grundlegend falsch“, erklärt Porwoll. „Denn in Wahrheit gibt es kaum
eine Anlageklasse, die in der Vergangenheit nach Inflation langfristig besser abgeschnitten hat als die Aktie.“ Entscheidend dabei ist aber der Anlagehorizont, wie ein Blick auf das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts bestätigt: Wer in der Vergangenheit
eine Einmalanlage in den deutschen Leitindex Dax getätigt hat, musste im ungünstigsten Fall 13 Jahre warten, um wieder ins Plus zu kommen. „Wer sein Geld heute also für 15 Jahre oder länger breit gestreut in Aktien investiert, hat eine Verlustwahrscheinlichkeit, die gegen Null geht“, erklärt Klaus Porwoll. „Gerade für die Altersvorsorge, wo es um einen sehr langen Anlagezeitraum geht, eignet sich deshalb kaum etwas besser als die Aktie.“

5. Investieren ist generell zu riskant

Ein weiterer großer Irrtum besteht darin, dass viele Menschen Investieren am Kapitalmarkt mit Spekulieren gleichsetzen. Doch gibt es zwischen beidem einen erheblichen Unterschied. „Es gibt Anleger, die setzen auf einzelne Aktien oder folgen den heißen Tipps irgendwelcher Börsengurus in der Hoffnung besser abzuschneiden als der Markt“, so Porwoll. „Das kann man als spekulieren bezeichnen.“ Der andere Weg ist es, streng wissenschaftlichen Erkenntnissen zu folgen und breit gestreut und langfristig in den Aktienmarkt zu investieren. „Auf diese Weise partizipiert man am globalen Wirtschaftswachstum“, so der Honorarberater. „Zwar muss man zwischenzeitliche Verlust- und Schwächephasen einkalkulieren und aushalten können. Wer aber nach einer
durchdachten Strategie vorgeht, am besten mit der Unterstützung eines Anlageexperten, der kann damit einen gezielten langfristigen und erfolgreichen Vermögensaufbau betreiben.“

Pressekontakt

iris albrecht finanzkommunikation GmbH
Frau Iris Albrecht
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