Finanziell fit für die Zukunft: Warum frühzeitiges Sparen der Schlüssel für eine erfolgreiche Geldanlage ist

In der nachfolgenden Pressemeldung „Finanziell fit für die Zukunft: Warum frühzeitiges Sparen der Schlüssel für eine erfolgreiche Geldanlage ist“ nimmt der Berliner Honorarberater Klaus Porwoll von der PecuniArs Honorarberatung Stellung zu:

Viele Anleger verschieben den privaten Vermögensaufbau gerne auf später – Doch zeigen ein paar einfache Berechnungen, dass das ein großer Fehler ist, der erhebliche negative finanzielle Konsequenzen im Alter haben kann – Dabei ist es gar nicht so schwer, sich frühzeitig mit dem Vermögensaufbau zu beschäftigen

Berlin, den 29. November 2023 – Dass die Menschen hierzulande die Bedeutung der privaten Altersvorsorge noch nicht erkannt hätten, kann man ihnen nicht vorwerfen. Laut einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes im August dieses Jahres war für 83 Prozent der Befragten eine sichere und kostengünstige private Altersvorsorge das mit Abstand dringlichste Thema. Dennoch gehen nicht viele Bundesbürger den nächsten Schritt und fangen auch tatsächlich an, Geld für das Alter zurückzulegen. Laut einer aktuellen Befragung durch Meinungsforscher von YouGov haben 64 Prozent der Befragten wahrscheinlich oder ganz sicher vor, für größere Einkäufe zu sparen. Für die private Altersvorsorge jedoch wollen 56 Prozent der Befragten nichts oder voraussichtlich nichts ausgeben.

„Es ist zwar einerseits verständlich, dass man sich mit dem Thema Altersvorsorge, gerade wenn man noch jung und der Ruhestand gefühlt noch weit weg ist, nicht befassen möchte“, sagt Klaus Porwoll, Gründer und Inhaber der unabhängigen Berliner Honorar-Finanzberatung PecuniArs. „Zugleich sind sich die meisten Menschen der finanziellen Konsequenzen, die durchaus erheblich sein können, kaum bewusst.“

Inflation berücksichtigen

Denn wie die Folgen aussehen, wenn man erst sehr spät mit der Altersvorsorge beginnt, lässt sich an einem Beispiel gut zeigen. Dabei gilt es zuerst festzulegen, wie viel jemand im Alter braucht, um seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Aus der Differenz zwischen dieser Summe und den Einnahmen im Rentenalter, zum Beispiel aus der gesetzlichen Rente, der betrieblichen Altersvorsorge oder möglichen Mieteinnahmen, ergibt sich dann die Rentenlücke. „Nehmen wir an, ein Unternehmerehepaar möchte im Alter monatlich über 5.000 Euro verfügen, was nicht außergewöhnlich ist, dann braucht es ein entsprechendes Vermögen bei Eintritt in den Ruhestand, mit dem es die bestehende Lücke schließen kann“, erklärt Porwoll. Man muss sich also zunächst überlegen, wie hoch dieses Vermögen sein muss. „Ein häufig gemachter Fehler ist dabei, dass man die Inflation außer Acht lässt“, so der erfahrene Honorarberater. Denn die lag in den vergangenen 30 Jahren bei 2,6 Prozent pro Jahr im Schnitt. „Würde das Ehepaar in dem Beispiel dies nicht berücksichtigen, dann hätte es am Ende 1,76 Millionen Euro zu wenig für das Alter gespart“, rechnet er vor.

Frühzeitig mit dem Vermögensaufbau beginnen

Doch die Berücksichtigung der Inflation ist nicht der einzige wichtige Punkt. Zudem rät der Experte auch, bei sehr langen Anlagezeiträumen von 20 Jahren oder mehr stärker ins Risiko zu gehen und überwiegend auf Aktien zu setzen. „Denn mit dieser Anlageklasse war in der Vergangenheit eine langfristig durchschnittliche Rendite von über sieben Prozent drin und damit mehr als mit den meisten anderen Anlagen“, sagt er. Und schließlich ist entscheidend, wann jemand damit beginnt, Vermögen aufzubauen. Das verdeutlicht eine Berechnung. Im obigen Beispiel braucht das Ehepaar rund 2,85 Millionen Euro. Angenommen es hat 40 Jahre Zeit, um das Geld anzusparen und erzielt, etwas vorsichtiger kalkuliert, mit seiner Aktienanlage eine Rendite von sechs Prozent pro Jahr, dann muss es 1.431 Euro pro Monat zur Seite legen. „Wenn Sie nun die gleiche Berechnung für einen Anlagezeitraum von nur etwa 20 Jahren durchführen, dann hat das massive Auswirkungen“, sagt Porwoll. „Denn dann müsste das Ehepaar unter sonst gleichen Bedingungen rund 6.168 Euro monatlich auf die Seite legen, um auf die genannte Endsumme zu kommen.“

Zinseszinseffekt mit großer Wirkung

Selbst bei Menschen, die sehr gut verdienen, dürfte es während ihres Berufslebens schwierig sein, Monat für Monat einen solchen Betrag zurückzulegen. „Dies geht in den meisten Fällen vermutlich nur, wenn man während des Arbeitslebens seinen Lebensstandard deutlich reduziert“, so Porwoll. Eine Option, die kaum in Frage kommen dürfte. Das aber hat fatale Folgen. Wer über 20 Jahre nämlich nur die 1.431 Euro aus der ersten Berechnung zurücklegt, kommt statt der 2,85 Millionen Euro auf einen Endbetrag von nur 661.000 Euro. „Frühzeitig mit dem Sparen beginnen, dabei die Inflation berücksichtigen und die langfristigen Chancen am Aktienmarkt nutzen, sind drei wesentliche Faktoren, wenn es darum geht, sich finanziell fit für die Zukunft aufzustellen“, fasst Porwoll zusammen. „Wer das berücksichtigt, hat deshalb auf jeden Fall gute Chancen, einen finanziell sorgenfreien Ruhestand genießen zu können.“

Pressekontakt

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